Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
der Ernährungsberatung & Gesundheitsdienstleistungen Sonja Beinlich
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Leistungen der Ernährungsberatung & Gesundheitsdienstleistungen Sonja Beinlich (nachfolgend „Leistungserbringer“), insbesondere für:
- Ernährungsberatung,
- Ernährungstherapie,
- Gesundheitsberatung,
- Präventionsangebote,
- Online-Beratung,
- Kurse,
- Seminare,
- Vorträge sowie
- den Erwerb und die Einlösung von Gutscheinen.
Die AGB werden Bestandteil des Vertrags, wenn der Klient vor Vertragsschluss auf ihre Geltung hingewiesen wurde und die Möglichkeit hatte, von ihrem Inhalt Kenntnis zu nehmen. Bei Online-Buchungen erfolgt dies durch die entsprechende Bestätigung im Buchungsvorgang.
2. Vertragsabschluss
Einzelberatungen und Ernährungstherapie
Der Vertrag kommt durch die verbindliche Terminvereinbarung (telefonisch, per E-Mail, über das Online-Buchungssystem oder schriftlich) sowie deren Bestätigung durch den Leistungserbringer zustande.
Die automatische Buchungs- bzw. Terminbestätigung per E-Mail gilt als Bestätigung durch den Leistungserbringer.
Kurse
Der Vertrag kommt durch die Anmeldung und die Buchungsbestätigung zustande.
Seminare und Vorträge
Der Vertrag kommt mit der Annahme eines schriftlichen Angebots durch den Auftraggeber zustande.
3. Leistungsumfang
Die Beratung erfolgt persönlich in den Praxisräumen, telefonisch, per Videokonferenz oder – soweit sinnvoll und vereinbart – per E-Mail.
Die Leistungen dienen der Prävention, Gesundheitsförderung und ernährungstherapeutischen Begleitung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.
Die Beratung ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnostik oder Behandlung.
Es werden keine Diagnosen gestellt sowie keine Medikamente verordnet, verändert oder abgesetzt.
Die Empfehlungen erfolgen auf Grundlage der vom Klienten gemachten Angaben sowie nach aktuellem ernährungswissenschaftlichem Kenntnisstand.
4. Zusammenarbeit und Mitwirkung
Eine erfolgreiche Ernährungsberatung basiert auf einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Klient und Leistungserbringer.
Der Leistungserbringer verpflichtet sich, die Beratung nach bestem Wissen und Gewissen, unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie der individuellen Situation des Klienten durchzuführen.
Der Klient verpflichtet sich, alle für die Beratung relevanten Informationen vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen sowie Veränderungen des Gesundheitszustandes, ärztliche Diagnosen oder Medikamentenänderungen mitzuteilen, soweit diese für die Beratung von Bedeutung sind.
Da der Erfolg einer Ernährungsberatung von zahlreichen individuellen Faktoren – insbesondere der gesundheitlichen Ausgangssituation, ärztlichen Begleitbehandlung und der persönlichen Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Empfehlungen – abhängt, kann kein bestimmter Beratungserfolg oder das Erreichen eines bestimmten Ziels (z. B. Gewichtsreduktion oder Beschwerdefreiheit) garantiert werden.
5. Schweigepflicht und Datenschutz
Alle im Rahmen der Beratung bekannt gewordenen persönlichen Informationen werden vertraulich behandelt.
Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften verarbeitet.
Eine Weitergabe personenbezogener Daten oder Beratungsberichte an behandelnde Ärzte, Krankenkassen oder sonstige Dritte erfolgt ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, zur Durchführung des Vertragsverhältnisses oder mit Einwilligung des Klienten.
Weitere Informationen enthält die Datenschutzerklärung auf der Website.
6. Preise und Kostenerstattung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung veröffentlichten oder individuell vereinbarten Preise.
Die Vergütung ist unabhängig davon geschuldet, ob und in welcher Höhe gesetzliche oder private Krankenversicherungen oder sonstige Kostenträger die Kosten ganz oder teilweise übernehmen.
Der Vertrag besteht ausschließlich zwischen dem Klienten und dem Leistungserbringer. Der Klient bleibt daher unabhängig von einer möglichen Kostenerstattung Zahlungsschuldner.
Eine mögliche Bezuschussung oder Kostenübernahme durch eine Krankenkasse ist nicht Bestandteil des Vertragsverhältnisses zwischen Klient und Leistungserbringer.
Die Entscheidung über Art und Höhe einer möglichen Erstattung oder Bezuschussung trifft ausschließlich die jeweilige Krankenkasse.
7. Zahlungsbedingungen
Die Vergütung ist, sofern nichts anderes vereinbart wurde, innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist fällig.
Je nach Angebot erfolgt die Zahlung:
- in bar,
- per EC-/Debitkarte,
- per Überweisung oder
- per Vorkasse.
Beratungspakete, Kurse sowie andere im Voraus gebuchte Leistungen können erst nach Zahlungseingang in Anspruch genommen werden.
Die Verpflichtung zur Zahlung der vereinbarten Vergütung besteht unabhängig davon, ob und in welcher Höhe eine Krankenkasse oder ein anderer Kostenträger die Kosten übernimmt.
Wird eine Beratung bzw. Ernährungstherapie vor einer abschließenden Rückmeldung der Krankenkasse zur Kostenbeteiligung in Anspruch genommen, erfolgt dies auf eigenes Kostenrisiko des Klienten.
Sollte eine Kostenbeteiligung durch die Krankenkasse abgelehnt oder nur teilweise gewährt werden, bleibt der Klient zur Zahlung der bereits erbrachten Leistungen verpflichtet.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.
8. Terminvereinbarungen, Absagen und Ausfallhonorar
Vereinbarte Termine sind verbindlich.
Eine kostenfreie Absage oder Terminverschiebung ist bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Erfolgt die Absage später oder erscheint der Klient nicht zum vereinbarten Termin, kann ein Ausfallhonorar in Höhe des vereinbarten Honorars berechnet werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte.
Dem Klienten bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Verspätet sich der Klient zu einem vereinbarten Termin, verkürzt sich die Beratungszeit entsprechend, sofern aus organisatorischen Gründen keine Verlängerung möglich ist. Das vereinbarte Honorar bleibt hiervon unberührt.
Der Leistungserbringer ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit oder höhere Gewalt) zu verschieben. In diesem Fall wird schnellstmöglich ein Ersatztermin angeboten.
9. Kurse
Eine kostenfreie Stornierung ist bis 14 Kalendertage vor Kursbeginn möglich.
Bei einer späteren Stornierung bis sieben Kalendertage vor Kursbeginn werden 50 % der Kursgebühr berechnet.
Bei einer Absage innerhalb der letzten sieben Kalendertage vor Kursbeginn oder bei Nichterscheinen wird die volle Kursgebühr fällig.
Dem Teilnehmer bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Die Benennung eines Ersatzteilnehmers ist nach vorheriger Absprache möglich.
Der Leistungserbringer behält sich vor, Kurse aus wichtigem Grund oder bei zu geringer Teilnehmerzahl abzusagen. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
10. Online-Beratung und elektronische Kommunikation
Für Online-Beratungen benötigt der Klient eine geeignete technische Ausstattung und eine stabile Internetverbindung.
Kann eine Beratung aufgrund technischer Probleme auf Seiten des Leistungserbringers nicht durchgeführt werden, wird ein Ersatztermin vereinbart.
Technische Probleme auf Seiten des Klienten begründen grundsätzlich keinen Anspruch auf Rückerstattung.
Die Kommunikation per E-Mail erfolgt grundsätzlich unverschlüsselt, sofern keine andere Vereinbarung getroffen wurde. Dem Klienten ist bekannt, dass bei der elektronischen Kommunikation trotz angemessener Sicherheitsmaßnahmen Restrisiken hinsichtlich der Vertraulichkeit und Datensicherheit bestehen.
11. Gutscheine
Gutscheine können mit einem frei wählbaren Wert erworben werden.
Sie können für sämtliche vom Leistungserbringer angebotenen Leistungen eingelöst werden.
Reicht der Gutscheinwert für eine Leistung nicht aus, kann der Differenzbetrag zugezahlt werden.
Nicht verbrauchte Restguthaben bleiben erhalten und können bei einer späteren Buchung eingelöst werden.
Eine Barauszahlung des Gutscheinwertes ist ausgeschlossen.
Gutscheine sind übertragbar.
Eine Verzinsung des Gutscheinwertes erfolgt nicht.
Es gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
Bei Verlust oder Diebstahl besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Das gesetzliche Widerrufsrecht bleibt beim Erwerb von Gutscheinen unberührt, soweit der Gutschein im Fernabsatz durch Verbraucher erworben wurde.
12. Urheberrecht
Alle im Rahmen der Beratung zur Verfügung gestellten Unterlagen, Ernährungspläne, Analysen, Präsentationen, Rezepte und Informationsmaterialien sind urheberrechtlich geschützt.
Sie sind ausschließlich zur persönlichen Nutzung bestimmt.
Eine Vervielfältigung, Weitergabe oder Veröffentlichung – auch auszugsweise – bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Leistungserbringers.
13. Haftung
Der Leistungserbringer haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
Im Übrigen haftet der Leistungserbringer nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Für Schäden, die aufgrund unvollständiger oder unrichtiger Angaben des Klienten entstehen, wird keine Haftung übernommen.
Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.
14. Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen
Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
Verlangt der Klient ausdrücklich, dass der Leistungserbringer bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung der Dienstleistung beginnt, bestätigt der Klient gleichzeitig seine Kenntnis darüber, dass bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung das Widerrufsrecht erlischt.
Erfolgt ein Widerruf nach Beginn der Leistungserbringung, kann ein angemessener Betrag für die bis dahin erbrachte Leistung verlangt werden.
15. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften.
Ist der Vertragspartner Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Leistungserbringers.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Verbrauchern steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen sowie bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Ernährungsberatung & Gesundheitsdienstleistungen Sonja Beinlich
Anschrift:
Hagenbrücke 8, 38100 Braunschweig
Telefon:
0531 122 99 991
E-Mail:
eb@eb-gesund.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen.
Sie können hierfür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, dies ist jedoch nicht vorgeschrieben.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, erstatten wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme zusätzlicher Kosten, die daraus entstehen, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist.
Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Ihnen entstehen wegen dieser Rückzahlung keine Entgelte.
Vorzeitiger Beginn der Dienstleistung während der Widerrufsfrist
Wenn Sie ausdrücklich wünschen, dass wir mit der Erbringung der vereinbarten Dienstleistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, erklären Sie sich damit einverstanden.
In diesem Fall bestätigen Sie gleichzeitig Ihre Kenntnis darüber, dass bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung Ihr Widerrufsrecht erlischt.
Erfolgt ein Widerruf nach Beginn der Leistungserbringung, haben Sie einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachten Leistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der vertraglich vereinbarten Leistung entspricht.
Das Widerrufsrecht erlischt vollständig, sobald die vereinbarte Dienstleistung vollständig erbracht wurde und die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.
Besonderheiten bei Gutscheinen
Beim Erwerb von Gutscheinen im Fernabsatz besteht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von vierzehn Tagen.
Das Widerrufsrecht erlischt nicht allein durch den Erwerb eines Gutscheins.
Wird ein Gutschein jedoch innerhalb der Widerrufsfrist vollständig oder teilweise zur Inanspruchnahme einer Leistung verwendet, gelten für die betreffende Dienstleistung die gesetzlichen Regelungen zum Widerrufsrecht bei Dienstleistungen.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen möchten, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.
